20 JAHRE DEN „LETZTEN DIENST“ TUN

 

Wenn Manfred Mörtenhuber nach Hause kommt und den schwarzen Anzug zurück in den Schrank hängt, vollzieht sich auch in seinem Inneren ein Wandel. Der Kleidungswechsel ist die Trennung zwischen seinem Beruf und seinem Privatleben... 

Vor genau 20 Jahren hat er von seinem Onkel Franz Wegerer das Bestattungsinstitut in Kremsmünster übernommen. Seither ist er 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich abrufbereit. Doch zu seiner Arbeit gehört sehr viel mehr als nur zur Verfügung zu stehen: „Meine Motivation schöpfe ich aus der Tatsache, dass ich den Leuten in den Stunden großer Trauer wirklich helfen kann, indem ich Ihnen viel Organisatorisches abnehme“, sagt Manfred Mörtenhuber. Und dazu gehört eine ganze Menge: Ab dem Zeitpunkt des Anrufs läuft eine gewisse Routine ab. Zunächst wird der Verstorbene abgeholt, innerhalb von 24 Std. ist die Parte fertig und wird auf Wunsch auch ausgeliefert. Ein Service, der besonders am Land gerne in Anspruch genommen wird. Dann folgen weitere Terminvereinbarungen bis letztendlich die Trauerfeier vonstatten geht. Doch das Bestattungsinstitut von Manfred Mörtenhuber bietet noch mehr: So wird zum Beispiel auf Wunsch nach gut 3 Wochen in Zusammenarbeit mit dem Totengräber der Grabhügel geebnet und eine Holzeinfassung gesetzt. Auch das Entsorgen der Kränze wird übernommen.

EIN FAMILIENBETRIEB
Machbar ist das alles, weil die ganze Familie im Bestatungssunternehmen mithilft. Für alle Arbeiten im Büro ist zum Beispiel Ehefrau Gabriele verantwortlich. Sie erledigt die Formalitäten, kümmert sich um die Produktion der Parten bzw. Sterbebilder, hilft bei der Organisation des Gottesdienstes und stellt auch die Dokumentenmappe und das Gedenkbuch zusammen. Vater Franz Mörtenhuber ist gemeinsam mit dem Sohn unterwegs, wenn ein Verstorbener abgeholt werden muss.

ÜBER DAS SEELENHEIL
Doch wie denkt Manfred Mörtenhuber selbst über den Tod? Und wie kann er sich seelisch abgrenzen angesichts der Trauer, die ihn tagtäglich umgibt? „Ich fürchte mich nicht vor dem Tod, weil ich weiß, dass jeder gehen muss“, sagt er und sieht im Trauergottesdienst eine große Quelle der Kraft. „Der Gottesdienst ist ein Moment, den ich immer aktiv miterlebe. Es ist dies die Stunde, wo kein Handy läutet, wo nichts mehr von Bedeutung ist, wo nur noch Ruhe und Frieden herrschen. Das gibt mir sehr viel Kraft und ist für mich - neben den wichtigen Gesprächen mit meiner Frau - eine gute Form der seelischen Reinigung.“ 

 


 


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24 STUNDEN ERREICHBAR!

BESTATTUNG
ING. MANFRED MÖRTENHUBER

4550 Kremsmünster,
Welser Str. 13, Tel. 07583/8438

4540 Bad Hall, Linzer Straße 23, Tel. 07258/2081


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